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[EastCoastShocktober] Tag 20 Eastern State Penitentiary


13 Antworten zu diesem Thema

#1
Stefan

    Putzfrau

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Nach Niagara und Buffalo stand für uns Philadelphia am Plan. Die geschichtsträchtige Stadt in der unter anderem die amerikanische Unabhängikeitserklärung unterzeichnet wurde stand für uns aber nicht wegen dem Sightseeing am Plan, sondern wegen dem von mir meist erwarteten Halloweenfestival „Eastern State Penetentiary: Terror Behind The Walls“.
Denn ein Horrorspektakel in einem alten verlassenen Gefängnis, in dem Geisterjäger Anomalitäten gemessen haben, MTV’s Fear Kandidaten reihenweise durchgedreht sind und einige Blockbuster gedreht wurden, verspricht doch das Event zu werden auf das ich gewartet habe, oder? Warum meine hochgesteckten Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, erklärt sich im Laufe des Texts.
Vorab, gibt es meinen bereits im Oktober online gestellten Artikel: http://airtimers.com...entiary/005712/

Als wir dann den Eingang erreichten, gab es eine riesige Menschenmenge und die Anstellzeiten waren der pure Graus. Liegt vor allem daran, dass man nachdem man die Karte gekauft hat, auch noch zuerst eine Verzichtserklärung unterzeichnen muss, falls etwas passiert :D . Wenn man ein Ticket ergattern kann, hat man aber eine bereits fix eingeteilte Uhrzeit.
Wir konnten hingegen gemütlich zum Infostand schlendern und uns die bereit gelegten Karten abholen, ohne die Verzichtserklärung ging aber auch für uns nichts. Nach einem kurzem Gespräch mit dem Coordinative Director, der uns später Backstage herumführen würde, standen wir schon in der relativ kurzen Schlange nach dem Eingang.
Innerhalb des Geländes schienen die Menschenmengen wegen der fix eingeteilten Uhrzeit auch kleiner zu werden. Denkste, denn die 5 verschiedenen Häuser gehen Non-Stop durch und bereits nach der ersten Maze kam es zu Staus innerhalb der Grusellabyrinthe. Eines muss man ihnen aber lassen, man hat sich teilweise echt Mühe gegeben. Die Story soll sich Anfangs dramatisch aufbauen. Du, als neuer Insasse wirst von einem Gefängniswärter eingewiesen, und schon beginnt sich die erste Maze durch Maschendrahtzäunen, Scheinwerfern und Gefängniswärtern hindurchzuschlängeln. Doch hier wurde leider nicht das Maximum aus dem Storytelling rausgeholt. Warum bin ich jetzt im Krankenhaus, was machen die 3D Effekte hier oder warum muss ich jetzt mit einer Taschenlampe einen dunklen Gang durchgehen? Die Mazes sind im Einzelnen wirklich gut, nur wenn es Non-Stop von Maze zu Maze geht, erwarte ich mir einige flüssige Übergänge, so hat es den Anschein als würde man anteilslos ein Sightseeing durch verschiedene Orte des Gefängnisses machen. Man kann doch mit ein bisschen Kreativität noch soviel Horrorszenarien aus so einer Location raus kitzeln, da besteht definitiv Nachholbedarf.

Einen rapiden Schlussstrich in meinem Spaß-o-Meter machten mir jedoch die echt langen Staus innerhalb der Labyrinthe. Hier waren auch schon die Scareactors überfordert, denn die spazierten teilweise schon 8 mal an einem vorbei und wussten selber nicht mehr, was sie tun sollten. Spannung und Grusel war für mich nur die ersten 5 Minuten vorhanden, der Rest ging in den sprichwörtlichen Massen unter.
Ein ein bisschen weniger Profitgier, durchdachteres Linemanagment und besseres Storytelling würden das Event zu dem Gruselfest der USA verwandeln. Denn mit der Möglichkeit aus so einer außergewöhnlichen Location Horror-Mazes zu machen, erwarte ich mir eben auch Außergewöhnliches.
Nachträglich wurden wir noch an Sets und bei den Maskenbildnern backstage herumgeführt und konnten kleinere Einsichten hinter das Event machen, in dem wir respekthalber keine Fotos geschossen haben.

Am nächsten Tag besuchten wir nochmals das Gefängnis am Tag, das eine Audiotour durch das Gefängnis, ohne die Mazes, beinhaltet. Und so ohne Menschenmassen war dieser herabgekommene Fleck Erde um weiten schauriger als in der Nacht. Die Besichtigung der Todeszellen, das hinunterschlendern entlang staubbedeckter Zellenträckte, untermalt mit den teils grausamen Geschichten alter Zeiten, erweckte oftmals mehr das Gefühl von Unbehagen, als das am Abend zuvor besuchte Horrorevent.

Nach 7 Stunden Autofahrt erreichten wir endlich unser Ziel...
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Philadelphia
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Nachdem einchecken im Hotel, erwartete uns das Eastern State Penitentiary
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Hier sieht man das Himmelsloch, das die Insassen verrückt machen soll
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Ein normaler Menschenverstand würde hier nicht entlang maschieren
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Und in so einer Zelle kann man nur verrückt werden
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Erst am Tag sieht man den Ausmaß, das den Ort so gespenstisch macht
(Ich behaupte sogar hinten links zwei Augen zu sehen :? )
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Eastern State war auch die Herbereg von dem brühmten Mafiaboss Al Capone
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Remember, it all started with a duck.

#2
Chrisili

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hahahaha meinen "gastauftritt" hättest ruhig entfernen können :?

Eastern State Penitentiary war ein faszinierendes Halloween Event, leider zu viele Personen, wir sind ja dank Pressekarten und Fastpass schnell dran gekommen aber in der Maze nen Stau geht gar nicht :D

Unsere Backstage Führung war total interessant, riesige Gardaroben, ein toller Pausenraum viele Schminknieschen und ein eigener Designer für all die Kostüme!

Es war wirklich interessant bei so einem riesen Event Backstage gucken zu können.


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#3
Fabi

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Schade, wenn sie dieses große Problem nicht bewältigen können. :D
Denn das Potential zum Gruseln ist eindeutig gegeben. Schon am Tag wirkt der Ort sehr angsteinflößend. :)

Übrigens schaut auch Philadelphia super aus. Warum nur sehen alle amerikanischen Städte so wunderschön aus? :?

Übrigens war auch das wieder ein toller Bericht.
Lg RCT-L

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#4
Naromar

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Die Location ist einfach gewaltig!
Schade dass durch des Stau die Maze das Flair verliert. Da kann man nur hoffen, dass die Veranstalter da in Zukunft mehr auf Qualität als auf Kundendurchsatz setzten. Aber viele Besucher in der Maze heisst eben auch viel bezahlter Eintritt...

PS: Ich steh auf die Gargoyles!

#5
Xela

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Ja das schaut echt genial aus, ich glaub ich muss mir auch mal diese Matze mal geben, die Dateilverliebtheit ist gewaltig ..... das ist wirklich mehr als nur horror ...
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#6
Flexrider

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Naromar schrieb:

Schade dass durch des Stau die Maze das Flair verliert. Da kann man nur hoffen, dass die Veranstalter da in Zukunft mehr auf Qualität als auf Kundendurchsatz setzten.

Das ist gar nciht so einfach, auch wenn man weniger Luete durchschleust, sind die einen schneller, die anderen langsamer, und so holt man sich auf und es kommt zu Staus. Und die denken sich bestimmt auch wenn schon Stau, dann ist es auch ganz egal, schleuss durch was geht^^

#7
Stefan

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Kann man schon vorbeugen, mit Securities
Remember, it all started with a duck.

#8
Flexrider

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Nichtmal, auch die Scareactors (auch Monster genannt) können drauf schauen, das die Gruppen immer einen gewissen Abstand zueinander haben. Find ich persönlich auch besser, als von nem Security weitergeschubst zu werden.

#9
Chrisili

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naja das problem ist dort dass die zb auch die leute paralell von 2 startpunkten direkt nebeneinander losschicken ergo ist die "gruppe" schon doppelt so groß.

Das Problem hier ist dass zwischen den einzelnen Häusern kein großer Abstand bzw. Wartebereich das ist nru eine kleine gerade, hier wollen sie die Leute ned lange stehen lassen somit läuft es in einer Wurst durch, wäre der Wartebereich bissl größer könnte man die Gruppen wieder teilen, so ist das leider nicht möglich


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#10
Flexrider

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Das blöde, aus unserer Sicht, ist einfach, denen kann es egal sein, wenn die Leute deswegen nicht mehr die Veranstaltung besuchen, da immer wieder neue neugierige Besucher kommen und das Haus sowieso voll ist.

Ich hab dieses Jahr die Burg Frankenstein besucht, was mit der grösste Rotz war, was ich je gesehen hab, und das für 20€. Aber die sind jeden Abend ausverkauft und überfüllt, weil anstelle denen die nicht mehr kommen einfach neue kommen.

Traurig aber Wahr, qualitätive Mazes sind dann nichts mehr wert. :evil:

edit: Argh mein Deutsch ist heut wieder schrecklich, ich hoffe ihr versteht was ich meine :)





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